Müssen wir mehr applozentrieren?


Ganz schleichend – für uns nicht mehr ganz taufrische „Normalos“ – verschlechtert sich die Verständigung in vielen Betrieben. Das „Einander verstehen können…“ ist einem großen Fragezeichen gewichen.


Immer öfter ist die Rede von

community management, fast-track, road show for manager, bar-camp-Initiativen, integrierte Personalsteuerung, design thinking, agiles mindset und falsches mindset der Mitarbeiter......


Begriffe wie Blended Learning, XR, KI, augmented reality, smart factory fließen ebenfalls so ganz nebenbei in Präsentationen mit ein.


Gut… akzeptiert! Das ist der Wandel unserer Zeit, der Weg in die moderne Welt! In die digitale Zukunft, welchen die Betriebe einschlagen müssen.


Was mich allerdings als Beobachter stutzig macht ist, dass sich sehr oft in den Gesichtern der Zuhörenden völlige Ratlosigkeit zeigt – dennoch traut sich niemand nachzufragen.


Mein Verdacht: Es könnte ja der Eindruck entstehen, ahnungslos zu sein und nicht mithalten zu können. Ob das kryptische Kauderwelsch absichtlich nicht übersetzt wird, oder ob es absichtslos unübersetzt bleibt, weiß ich nicht. Vermutlich von Beidem etwas.


Es besteht die Gefahr, dass unsere Gesprächskultur auf der Strecke bleibt.


Wie kommen wir aus der Patt-Situation wieder heraus? Damit die Mutlosen nicht auf Dauer uninformiert bleiben und die Eingeweihten unter sich?



Lösung:

Applozentrieren ****

* so, jetzt habe ich das Spiel (ich weiß etwas was Du nicht weißt) mit Ihnen gespielt und wollte mich in Gedanken an Ihrem „Nix Verstehen“ erfreuen…

* Hat nicht funktioniert, weil ich nicht schadenfroh veranlagt bin…

* Den Begriff „applozentrieren“ gibt’s gar nicht

* Humor hilft



3 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen